Türkisches Generalkonsulat München

Mitteilungen des Türkischen Aussenministeriums

Antwort Des Sprechers Vom Ministerium Für Auswärtige Angelegenheiten, S.e. Tanju Bilgiç Auf Eine Frage In Bezug Auf Die Entscheidung Des Eu-parlaments In Der Sitzung Am 12. Februar 2015 Hinsichtlich Der Massengräber In Zypern , 14.02.2015

FA-3, 14. Februar 2015

Die Beschlussfassung des EU-Parlaments am 12. Februar 2015 über die Massengräber im Bezirk Ekmekçiler, in der sich noch die Überreste der Vermissten Personen mit der Herkunft aus Paşaköy – Zypern befinden, ist eine einseitige Entscheidung und schadet dem Ansehen der EU- Parlaments .

Das Thema bezüglich der vermissten Personen in Zypern, welches eine menschliche Tragödie ist, ist ein sensibles Thema nicht nur in Hinsichtlich auf die Griechen sondern auch auf die Türken, die auf der Insel leben. In der Tat gibt es seit der Zeit zwischen 1963-1974 viele zypriotische Türken, die verschwunden und immer noch nicht gefunden worden sind. Obwohl die Europäische Kommission diese Wirklichkeit bereits erkannt hat, ist es nicht hinnehmbar, dass in der Entscheidung sich keine Hinweise auf die verschwundenen zypriotischen befinden. Es ist eine unglückliche Entwicklung, dass das EU-Parlament, ohne Rücksicht auf die Verluste der Türken, solch eine sensible Entscheidung, die eigentlich fern von politischer Polemik getroffen werden musste, parteiisch akzeptiert hat.

Wir glauben nicht, dass die oben genannte Entschließung bei den Arbeiten der “Ausschuss für die Vermissten“, welches durch die betroffenen Seiten fortgesetzt werden und unserseits auch finanziell unterstütz wird, jeglichen positiven Beitrag leisten wird. Wir werden diesen einseitigen Beschluss in keiner Weise akzeptieren.

Anstatt diesen unnötigen Aussagen, muss dem Ausschuss für die Vermissten in Zypern mehr Unterstützung geleistet werden.