Türkisches Generalkonsulat München

Mitteilungen des Türkischen Aussenministeriums

Fa-12, 13. März 2017, Antwort Von Botschafter Hüseyin Müftüoğlu, Sprecher Des Außenministeriums, Auf Eine Frage In Bezug Auf Die Nachricht Der Schweizer Zeitung „blick“, Worin Über Die Volksabstimmung Der Türkei Berichtet Wurde , 13.03.2017

Wir verurteilen die Nachricht der Schweizer Zeitung „Blick“ aufs Schärfste, die in der heutigen (13. März) Ausgabe der Zeitung veröffentlicht wurde. In der Nachricht wurden über unseren Präsidenten beleidigende Ausdrücke benutzt und bezüglich der Volksabstimmung, im Hinblick auf die Verfassungsänderung, die am 16. April 2017 stattfinden wird, wurden fehlleitende Äußerungen benutzt. Wir werden diese Vorwürfe und Behauptungen auf keinen Fall akzeptieren.

Eine derartige voreingenommene Einstellung gegenüber der Volksabstimmung, dessen Ablauf demokratisch und transparent stattfinden wird und dass unsere Bürger aufgefordert werden in einer bestimmten Richtung abzustimmen und dass nebenbei über den Präsidenten, der von der Mehrheit seiner Bevölkerung gewählt wurde, beleidigende Ausdrücke benutzt werden, haben weder mit der Pressefreiheit noch mit Journalismus was zu tun.

Es ist kein gutwilliger Ansatz auf der einen Seite die Übertragung der innenpolitischen Entwicklungen und Debatten der Türkei an Drittländer zu kritisieren und auf der anderen Seite Propaganda-Aktivitäten, die auf unsere im Ausland lebenden Bürger/innen abzielen, durchzuführen. Diejenigen, die diese Behauptungen äußern, haben anscheinend über die Türkei und über die Volksabstimmung keine ausreichende Informationen und stehen wohl unter Einfluss der Kreise, die feindliche Haltung gegenüber der Türkei haben.

Wir erwarten von den Redakteuren und Journalisten der Blick Zeitung, in Bezug auf die Nachrichten über unser Land, die Unparteilichkeit der Presse zu beachten und der Ethik des Journalismus treu zu bleiben. Wir erwarten auch, dass angemessen Schritte unternommen werden, um die respektlose Haltung gegenüber unseren Präsidenten wiedergutzumachen. Das ist ein Erfordernis des unparteiischen Journalismus.